Schwarze Berge & Allgäu

Mit meinem Mobiltelefon war ich neulich im Allgäu unterwegs. Das Allgäu ist eine Landschaft und geografische Teilregion Oberschwabens, die sich über den südlichen Teil des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben, den südöstlichsten Teil des Landkreises Ravensburg in Baden-Württemberg sowie einige zu Österreich gehörende Grenzgebiete wie das Kleinwalsertal erstreckt.

Wir sind gewandert und haben Eindrücke gewonnen.
Davor habe ich noch eingesperrte Tiere in Hamburg fotografiert.

Schätze der Kindheit

Beim Stöbern im Keller stieß ich neulich auf eine Sammlung verschiedener Erinnerungen aus meiner Kindheit bzw. meiner Jugend. Eine kleine Tupperdose voller Schmuck war mit ca. 8 Jahren mein größter Schatz: Ketten aus Silber und Anhänger aus purem Gold. Seltene maritime Wappen in edlem Platin und geheimnisvolle Schlüssel zu ungeahnten Reichtümern!

Bei einem riskanten Filmdreh mit gespielter Kamera (Rechte Hand und viel Phantasie mußte reichen!) habe ich mich im Alter von 14 Jahren waghalsig vom Rad nach hinten fallen lassen. Weiterlesen

Urwald Sababurg

Der Urwald Sababurg, auch als Urwald im Reinhardswald bekannt, nahe der Sababurg im Reinhardswald im nordhessischen Landkreis Kassel ist ein unter Natur- und Landschaftsschutz stehendes und aus einem Hutewald hervorgegangenes Waldgebiet und zugleich -biotop, das in seiner urwüchsigen Form für ganz Mitteleuropa einzigartig ist.

Der natürlich nachwachsende Wald ist allerdings nicht das einzige urwaldartige Gebiet in dieser Gegend. Er steht seit 1907 unter Schutz und ist damit Hessens ältestesNaturschutzgebiet. (Quelle: Wikipedia)

Seelenwanderung

Hildesheimer Allgemeine 2016 07 05

Hildesheimer Allgemeine Zeitung am 05. Juli 2016

Ich fliege nicht. Kategorisch. Erstens macht es für mich aus Umweltschutzgründen keinen Sinn, zweitens habe ich Höhen-/Flugangst ab ca. 1m Höhe und drittens – und das ist vielleicht der wichtigste Punkt – soll man nur so schnell Reisen, wie die Seele hinterherkommen kann.
Bei meinem Reisetempo kann mir meine Seele immer gut und sicher folgen. Nun ist sie angekommen, im HEIMATHAVEN als Projektleiter und in der KULTURFABRIK LÖSEKE als Geschäftsleitung. Das findet auch die hiesige Tageszeitung gut. Ich auch!

Licht aus, Teil II

Als ich im Oktober letzten Jahres diesen Artikel über den Verlust meines Augenlichtes schrieb, hatte ich nicht gedacht jemals eine Fortsetzung zu schreiben.
Tja, aber vor sechs Wochen hielt das Spiel des Lebens wieder eine Ereigniskarte für mich bereit! Diesmal konnte ich auf meine Erfahrung des letzten Netzhautverlustes zurückgreifen und bemerkte die Symptome recht früh. Also ab zum Augenarzt, natürlich ohne Termin, und Druck am Empfang ausüben. Der Arzt schaute sich mein Auge mit seinem Auge an und konnte nichts Auffälliges feststellen. Mh. Teils beruhigt, teils beunruhigt fuhr ich wieder Heim. Einbildung? Sehe ich schwarze Geister?
Eine Woche später kam mir mein Sehfeld immer noch recht verdächtig vor. Diesmal bin ich zu einem anderen Augenarzt gegangen. Nach der Schilderung meiner Symptome bin ich direkt durchgewinkt worden und ab zum Arzt. Klare Diagnose: Beginnende Netzhautablösung! Bitte begeben Sie sich direkt ins Krankenhaus, fahren Sie nicht über Los, ziehen Sie sich nichts mehr rein.
Diesmal ist mein rechtes Auge betroffen. Meine Frau und ich also gleich zum Krankenhaus  – Notaufnahme. Weiterlesen

Warum denkt Clueso, seine Fans würden Reggae-Musik mögen?

CluesenlandNeulich habe ich online auf eins|plus das Konzert von Clueso bei Rock Am Ring 2015 gesehen. Ich mag Clueso. Besonders seine Platte So Sehr dabei und die darauffolgende Live-Version dieser Platte. Tolle Band, sehr eingespielt und groovig. Die Platte danach klang für mich zu sehr nach der Suche auf irgendwas. Ein paar schöne Stücke gibt es nun wieder auf der aktuellen Veröffentlichung Stadtrandlichter.
Doch was macht Clueso dort bei #RAR2015, wie Rock Am Ring als Hashtag unter den sozialen Netzwerken läuft? Er spielt gefühlt jeden Song in einem Reggae-Style. Äh? Was soll das? Clueso hat HipHop gemacht, Rock & Elektro. Warum jetzt Reggae? Es spricht ja nichts dagegen live auch mal eine andere Version eines Songs zu spielen. Aber Reggae? Und dann so viele, eigentlich gute Hits, in diesem Genre? Verstehe ich nicht, wozu das gut sein soll.
Das Publikum musste außerdem bei seiner Performanz auch fast immer etwas machen. So rief Clueso:“Hej Rock Am Ring, bei diesem Song müsst ihr mal nichts machen. Außer groovig Tanzen.“ Oder:“Der nächste Song ist für Euch und ihr müsst einfach nur Tanzen oder eure Hände zeigen.“
Geht so Sommer? Wird so #RAR2015 gerockt? Kleiner Tipp von meiner Seite: Reggae rockt gar nicht! Soll er auch nicht. Sonst wär´s ja kein Reggae.
Was ich im Sommer so mache? Ich finde es prima wenn die Sonne scheint, die Vögel Weiterlesen

Gute Nachrichten

WappenBei all den schlechten und noch schlechteren Nachrichten in den Medien, im Freundeskreis und auf der Arbeit, habe ich ausnahmsweise mal gute Nachrichten: Es ist nicht alles schlecht!
Aufgrund meiner angestrebten Selbstständigkeit hatte ich neulich Kontakt zur Hildesheimer Wirtschaftsförderung Hi-Reg. Einer Institution die es sich zur Aufgabe macht, die Region zu Stärken. Dort wurde ich umfassend, nett und kompetent beraten. Mehrfach. Ohne Gegenleistung. Die Leute vor Ort haben sich für mein Vorhaben interessiert und mir gute Tipps und Ratschläge gegeben. Das fand ich prima.
Dann war ich bei der Sparkasse, Finanzberatung für Geschäftskunden. Ich traf auf einen sehr netten, hilfsbereiten Finanzberater. Auch er hat sich Zeit genommen und ist alles nochmal mit mir durchgegangen. Die Sparkasse hat mir dann sehr zügig, innerhalb von 5 Werktagen, einen Kredit bewilligt, dessen Höhe und Bewilligungswahrscheinlichkeit ich niemals für möglich gehalten hätte.
Auch meine Besuche bei der Agentur für Arbeit waren durchweg positiv: Freundliche und unkomplizierte Beratungsgespräche, hilfsbereite und verständnisvolle Menschen. Ebenso bei der Stadt Hildesheim, Gewerbeamt und unserem Finanzamt. Alle verblüffend freundlich und unkompliziert. Als ob sich 2015 alle abgesprochen hätten, nicht mehr so doof zu sein! Ich bin zufrieden.
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Hasi

HasiHeute ist Hasi umgezogen. Hasi wohnt seit 8 Jahren bei uns. Er hat in dieser Zeit viel mitgemacht, dass sieht man ihm deutlich an. Und wir haben in dieser Zeit viel erlebt mit Hasi. Hasi ist ein Stoffhase und zugleich eine Zeitkapsel, in der wir zurückblicken können auf 8 vergangene Jahre.
Nachdem Mika ein paar Wochen auf der Welt war, hat er dieses Kuscheltier, bestehend aus einem Frotteetuch mit aufgesetztem Hasenkopf und einer Knisterkarotte in den Händen, geschenkt bekommen. Seitdem ist Hasi immer mit dabei gewesen. Waren die Nächte auch noch so unruhig und die nächtlichen Wanderungen ins elterliche Bett schnellstmöglich hinter sich zu bringen: Hasi mußte immer mit. Dafür war noch Zeit. Meist klemmte er bei Mika unter dem Arm, wenn er schlaftrunken und augenreibend zu uns ins Bett kroch oder Morgens in die Küche tapste.
Auf jeder Reise war er mit dabei. Die Rückfahrt von den Großeltern mußte er meistens in einem Postpaket verbringen, weil er vor der Abreise leider nicht auffindbar war. Die Nächte ohne Hasi waren sehr schwer, ein Einschlafen ohne das geliebte Stofftier schien oft aussichstlos.
Mit der Zeit bekam er Risse, der Stoff rieb sich glatt. Er wurde genäht und gepflastert. Vor ein paar Jahren bekam er ein neues Kleid aus Eulenstoff, der originale Stoff hatte sich in Streifen aufgelöst.
Für Mika war Hasi der treueste Begleiter. Nun sollte er heute auf seinen Wunsch mit seinen anderen Kuscheltieren in einem blauen Müllsack auf den Dachboden ziehen.
Das habe ich nicht über´s Herz gebracht. Vorerst sitzt Hasi nun im Wohnzimmerregal und wartet die weitere Entwicklung ab.

 

Ich komm um zu kündigen

„Guten Morgen Herr – ah nicht so wichtig, ich wollte Ihnen nur – bleiben Sie ruhig sitzen
ich wollte nur sagen es ist wirklich alles in Ordnung, kein Grund zur Besorgnis
dieser Laden ist ein Haufen Mist und ich komm um zu kündigen.“
Bernd Begemann

CAD – Computer Aided Design. Computerunterstütztes Zeichnen. Da bin ich ziemlich gut drin. Sehr schnell, sehr genau. 1999 habe ich mir das beigebracht, während meines Studiums an der FH für Gestaltung. Nun bin ich Dipl.-Ing. Innenarchitektur. Als gelernter Tischler konnte ich mein Studium verkürzen.
Seit 2004 entwerfe ich Ladeneinrichtungen. Erst nur Bäckereien und Restaurants, dann auch Arztpraxen und Privatwohnungen, zuletzt Supermärkte. Premium-Märkte, wie es bei uns in der Branche heißt. Edeka, Rewe, Hit. Auch da bin ich ziemlich gut drin. Und dafür brauche ich CAD. Also eine ideale Voraussetzung die kommenden Jahre in einem unbefristeten, gut bezahlten Job mit Weihnachts- und Urlaubsgeld, unser Schiff sicher in den Hafen zu lenken.
Nur leider bin ich etwas unmodern. Konservativ fast schon. Ich habe Werte, innere Werte: Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit. Und ich habe ein Gewissen. In den letzten Jahren bin ich jedoch immer müder geworden. Weil meine Werte langsam eingeschlafen sind. Und mit ihnen bin ich selbst eingeschlafen.
Zu oft mussten meine Werte im Büroalltag und in der Kommunikationen mit meinem Weiterlesen